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TOP 10: Kooperation Schule und Verein


Kreistag  4.2.2011


Im Schulausschuss gab es zunächst eine Irritation, weil der Vertreter der CDU sehr provokant durchblicken ließ, dieser Antrag der Linken sei eine Wiederholung eines Antrags auf Landesebene und deshalb sei man gegen den Antrag.


Dann stellte sich aber heraus bei der fundierten Stellungnahme des Koordinators für den Schulsport, dass in der Tat die Zusammenarbeit von Schule und Sportvereinen im Landkreis beeinträchtigt ist. Von bisher 52 Stunden auf 39 Stunden, das war die Aussage.


Also hat der Antrag seine Berechtigung und ich füge hinzu, die Aktivitäten der Vereine in den Schulen, insbesondere zur Schaffung spezieller, zusätzlicher Lehrangebote ist überaus wichtig, hilft gleichermaßen der Schule, den Schülerinnen und den Vereinen. Deshalb sollte diese Arbeit eine hohe Priorität haben.


Der Antrag der Linken ist deshalb zu begrüßen, weil er deutlich macht, welche Konsequenzen negativer Art entstehen.

Nun zu dem weichgespülten Antrag der Koalition. Wie schön, dass Sie das Problem erkannt haben. Sie wollen also im Grunde das gleiche, nur nicht mit der deutlichen Forderung, die Kürzungen zurückzunehmen. Das Programm „sollte“ in Zukunft fortgesetzt werden – unverbindlicher ging es wohl nicht? Oder? Die Umsetzung soll „gut planbar“ sein. Das ist eine unglaublich unverbindliche Aussage. Was ist gut? Gut ist gut – aber immer individuelle für den, der gut definiert. Nein – ich hätte mir mehr Achtung vor dem Thema vorgestellt, eben mit einer klaren Formulierung, aber sie wollen eben nur mit Wattebäuschen in Richtung Wiesbaden werden. Glauben Sie mir – eine deutliche Formulierung ist immer besser. Deshalb liebe Koalition,
Mut zur Sache – beerdigen Sie ihren Änderungsantrag.